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Spiritualität und Alltag wie geht das zusammen – Wie kann ich meine Spiritualität im Alltag leben?

6 Schlüsselbereiche für eine bereichernde gelebte Spiritualität im Alltag

Spiritualität und Alltag scheinen Widersprüche zu sein oder im Kampf miteinander. Wie zum Henker soll ich in mein modernes volles Leben Spiritualität hinein bekommen?

Hier geht es um gelebte Spiritualität also haben wir ein bisschen was dazu zu sagen

1. Spiritualität ist Alltagstauglich

Es geht nicht darum, der neue Dalai Lama zu werden oder eine Nonne. Das ist irgendwie keine Option. Wenn in einer Höhle oder im Kloster leben ausfällt, dann finden wir besser eine Lösung.

Dazu funktioniert kein Spiritueller Pfad, der verlangt, dass wir das Weltliche hinter uns lassen. Dies ist nur eine von vielen spirituellen Traditionen. Und sie war nie dazu gedacht, ein spiritueller Weg für jedermensch zu sein.

Wenn wir aber das Leben feiern, die Lebensfreude die Göttlichkeit in jedem, die Essenz, die Magie des Lebens. Dann ist das überall. Und eben auch im Alltag.

Dazu passt auch der Artikel embodied spirituality – und das ist pure erfüllende Spiritualität – alltagstaugliche Spiritualität.

2. Gelebte Spiritualität ist nicht immer shiny

Manchmal warten wir auf den großen Effekt, die einsetzenden Fanfaren, das erhabene Gefühl. Oder denken wir brauchen folgende trendige Gegenstände und Bücher, um Spiritualität zu leben. Beides kann uns echt hinderlich sein.
Mal ein Beispiel: Ganz viele Frauen– wenn sie sich mit dem Thema spirituelle ganzheitliches Gebären – beschäftigt haben, stellen sich den Geburtsprozess erhaben, übersinnlich, abgehoben, engelsgleich vor. Tatsächlich ist es aber sehr tierisch und sehr menschlich. Und ich kann die Essenz und das Göttliche darin nur sehen, wenn ich nicht nach den falschen Dingen suche (weil ich eben z.B. aufgrund von Medien) denke, dass es aber SO aussieht. Wenn ich mich für die Realität öffne, kann ich Wunder sehen.

Wenn Spiritualität nur der Regenbogen ist, verpasse ich die Besonderheit von Regen und Sonnenschein und was sie mich lehren können.

Siehe Gegen Fastfoodspiritualität

3. Spirituelle Praxis ist nicht (nur) Meditation

Ja meditieren ist eine spirituelle Praxis, aber nicht jeder mensch, der spirituell ist, meditiert. ES gibt unfassbar viele Möglichkeiten, Spiritualität im Alltag zu verankern. Und ja, Routinen und Rituale sind dafür hilfreich. Und wenn es nicht täglich ist – dann ist es halt nicht täglich  – immer schön pragmatisch bleiben. Hier gibt es übrigens eine 30 Tage Challenge für individuelle Göttinnenrituale (wenn das dein spiritueller Pfad ist)

4. Achtsamkeit ist der Schlüssel

Ja gelebte Spiritualität hat was mit Achtsamkeit zu tu, auch wenn ich – als ich meine spirituelle Praxis vor 20 Jahren anfing, dieses Wort und Konzept noch nicht kannte. Achtsamkeit im Sinne von: Die Sinne öffnen. Das Geschnatter im Gehirn mal ignorieren oder leise drehen. Den Moment wahrnehmen. Im Hier und Jetzt sein. Den Moment zu etwas besonderen machen – bzw. das besondere im Moment entdecken – durch Achtsamkeit

5. Manchmal geraten wir die Alles-müssen Druck-Falle

Noch etwas tun, noch ein Ziel erreichen. Ein spirituelles Leben führen. Das kann zu einem Todolistenpunkt werden und da gehört es eigentlich nicht hin: Alltagsdruck, Ansprüche, Stress, Scham als spirituelle Frau und ein unkonventioneller Lösungsweg (ohne Meditation)

6. Zusammen ist es einfacher

Wir wissen eigentlich, dass mit dem Kopf durch die Wand keine gute Idee ist und wir nicht immer Einzelkämpferinnen sein müssen. Das gilt auch in der gelebten Spiritualität. Gemeinsamkeit, Schwesternschaft setzt eine zusätzliche Dimension an Kraft, Dynamik, Motivation, Heilung und Erkenntnis frei. Das zieht deswegen kaum jemand in Betracht- weil wir es schlicht nicht wissen, wir kein Role-Model dafür haben, es uns keiner gesagt hat. Aber es lohnt sich auszuprobieren 🙂

Wenn dir das Thema gelebte Spiritualität gefällt, dann komm näher Schwester und trage dich in den Newsletter ein. oder hey, probiere aus, wie es ist, mit uns im Kreis zu sitzen.


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